Berliner Gesellschaft für Großaquarien

Die BGG - Berliner Gesellschaft für Großaquarien betreibt seit März 2006 den sogenannten AquaDom, das weltweit größte Zylinderaquarium im DomAquarée Berlin. Alleine der tägliche Wasserdurchsatz dieses Zylinders entspricht mit 24 Millionen Litern dem Gesamtwasserumsatz einer mittleren Großstadt von 200 - 300.000 Einwohnern.
Als Betreibergesellschaft ist die BGG rund um die Uhr für das ständige Funktionieren aller technischen Systeme zuständig, füttert die Fische, sorgt für eine art- und tierschutzgerechte Haltung, verarztet - falls notwendig - die Tiere und ist gleichzeitig mit der wissenschaftlichen Betreuung des Großaquariums betraut:
Der AquaDom soll langfristig zu einem echten Naturraum umgebildet werden, also nicht mehr nur künstliches Schauaquarium sein, sondern Stück für Stück natürliches Korallenriff werden. Dazu müssen viele neue Tiere - Korallenfische, aber auch Weichtiere und Mollusken - neu eingesetzt werden, einige andere, darunter ein Teil der großen Fleischfresser, dafür heraus gefangen und an andere Aquarien abgegeben werden.
Da sich die BGG als Teil der internationalen Natur- und Artenschutzbewegung versteht, unterstützt sie verschiedene Artenschutzprojekte und Naturschutz- organisationen weltweit, darunter die ZGAP - Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz und die Turtle-Foundation, die Gesellschaft zum Schutz der Meeresschildkröten. Zusammen mit der Turtle-Foundation arbeitet die BGG daran, ein Korallenriff vor der Küste Borneos, das Muaras-Riff, vor der Schildkrötenmafia und der Dynamitfischerei zu schützen.
Im Jahre 2009 wird die BGG erstmalig den BlueStarfishAward für besondere Verdienste im internationalen Natur- und Artenschutz vergeben.