FALTERFISCHE

Falterfische sind eher kleine, aber sehr bunt gefärbte und gemusterte Fische. Ihr wissenschaftlicher Name (Chaetodontidae) bezieht sich auf die kleinen, bürstenartigen Zähne in ihrem Maul. Damit können sie gut Korallen, Anemonen, Fischeier und Fadenalgen aufpicken. Als besonderes Merkmal tragen die meisten einen Augenfleckenpunkt an der Rückenflosse. Damit erwecken sie den Eindruck eines Kopfes mit großen Augen. Wenn Fressfeinde nach diesen falschen Augen schnappen, kann der Falterfisch in die entgegengesetzte  Richtung entfliehen.

BUTTERFLYFISH

Butterflyfish are rather small in size, but very colourful and intricately patterned. Part of their scientific name (Chaetodontidae) refers to their little bristlelike teeth, which are well-suited to feeding on coral polyps, anemones, or fish-eggs, as well as for grazing on benthic algae. Most species of this family are characterised by a specific eyelike spot-pattern just next to their dorsal fins. They thus create a false impression for enemy predators, concerning their  actual headposition and size. If a predator attacks, they can usually escape in the opposite direction.

 

KAISERFISCHE

Alle Kaiserfische sind auffallend farbenprächtig. Früher wurden sie als Unterfamilie zu den Falterfischen eingeordnet; aufgrund vieler morphologischer Unterscheidungen, z. B. dass sie am unteren Kiemenende einen Dorn tragen, bilden sie jetzt eine eigene Familie mit ca. 85 Arten. Erwachsene Tiere sind Einzelgänger mit großen Revieren, die sie aggressiv gegen Artgenossen verteidigen. Jungtiere haben daher als Schutz eine komplett andere Färbung. Zwergkaiserfische bilden Paare oder kleine Haremsgruppen. Im AquaDom legen sie regelmäßig Eier.

ANGELFISH

Angelfish are a very beautifully coloured family. Initially, they were assumed to be a subfamily of butterflyfish, but morphologic features like a characteristic thorn on their basal-gill-sections led to them attaining a family-taxon- status made up of about 85 species. Adults are solitary individuals occupying large territories, which they defend very aggressively against intraspecific intruders. Juveniles therefore display an entirely different colouring for intra-, but also for interspecific safety-reasons. Dwarf angelfish usually pair up or form small harem-groups and spawn regularly in the AquaDom.

 

LIPPFISCHE

Lippfische sind die zweitgrößte Familie aller Meeresfische. Sie leben in allen Weltmeeren von den gemäßigten bis zu den tropischen Klimazonen. Ihre über 500 Arten können von 4,5 cm bis über 2 m groß werden und ihr Aussehen ist ebenso unterschiedlich – lang, schmal, zylinderförmig bis zu hochrückig. Sie sind tagaktiv. Zum Schlafen graben sie sich in den Sand ein oder legen sich auf den Boden und verstecken sich unter einer Schleimdecke, um sich vor Fressfeinden
zu schützen. Ihr Name beschreibt die ausgeprägt wulstigen Lippen, die bei größeren Tieren gut sichtbar sind. Sie benutzen zum Schwimmen die Brustflossen, nur die Schwanzflosse steuert. Dadurch ergibt sich eine leichte Schräglage.

WRASSES

The wrasse family is the second largest amongst all marine fish, and lives in all oceans, both in temperate and tropical zones. The wrasse family presently consists of over 500 species, in body-lengths of between 4.5cm up to 2m long. The appearance of wrasses is also quite varied; one species can be rather long, thin and cylindrical, others may be high-backed. All wrasse species are diurnal. Some of them bury themselves in seabed sands for safety reasons during restingperiods;
large fish often lie on the ground, covering themselves with a slime-layer. Wrasses generally use their breast-fins for locomotion while the tailfin only steers – this produces a slightly tilted swimming style.

 

FAHNENBARSCHE

Fahnenbarsche gehören zur Familie der Sägebarsche. Sie leben in großen Kolonien mit bis zu tausenden Exemplaren an den Korallenriffen, in die sie sich blitzartig vor Fressfeinden zurückziehen können. Die äußerst farbenprächtigen, eher kleinen (bis zu 20 cm Größe) Barsche ernähren sich von Kleinstlebewesen. Im Schwarm überwiegen deutlich die weiblichen Tiere; sie sind Hermaphroditen – falls ein Leitmännchen stirbt, kann sich ein Weibchen in ein Männchen umwandeln.

FAIRY BASSLETS

Fairy basslets and groupers belong to the bony-fish family known as the sea basses. Thousands of individuals live in large colonies, in or around coral reefs. When endangered, fairy basslets swiftly retreat between the branches of the various corals for protection. They are a small and very colourful species, reaching maximum lengths of 20cm. They mostly feed on micro-organisms. A basslet colony will consist mainly of females with only a small number of males. However, being hermaphrodites, females can transform into males if necessary (e.g. on the death of a male individual).

 

RIFFBARSCHE

Riffbarsche sind Höhlenbrüter. Sie verteidigen ihre Reviere auch gegen größere Eindringlinge sehr aggressiv. Für die Eigelege werden feste Untergründe ausgewählt und danach von den Männchen (manchmal auch von beiden Partnern) bewacht. Diese pflegen die Brut, bis die Larven schlüpfen. Die Jungtiere sind farbenfroher als die meist einfarbigen Erwachsenen. Im AquaDom haben sich lockere Kolonien gebildet; in kleinen Aquarien dagegen können sie wegen ihrer Verteidigungsbereitschaft oft nur einzeln gehalten werden. Zu den bekanntesten Riffbarschen gehören die Anemonenfische, die mit Seeanemonen in einer Symbiose leben.

DAMSELFISH

Damselfish are cave-breeders, and can be very aggressive when it comes to defending their territory, even against large intruders. They attach their eggs to patches of rocky substrate underground, with the clutch being guarded by both male and female parent until the larvae hatch. Juveniles tend to be more colourful than the rather monochrome adults. Since these fish can be very aggressive, in conventional aquariums they are usually kept individually. The much larger AquaDom however allows for the forming of groups amongst its damselfish species. The most popular damselfish are the anemone fish, who live in symbiosis with sea anemones.

 

DOKTORFISCHE

Der Name dieser Friedfische leitet sich von dem messerscharfen Knochen, dem »Skalpell« ab, der dicht hinter der Schwanzwurzel sitzt und nur zur Verteidigung dient. Sie leben an Korallenriffen und ernähren sich vorwiegend von Algen. Im Meer bilden sie lockere Schwärme, die mit ihrem ausgeprägten Schwimmtrieb und ihrer auffallenden Färbung eine große Attraktion sind. Während der Algenblüte wird von einem Verzehr abgeraten, da die Gefahr einer Ciguatera- oder Maitotoxinvergiftung für den Menschen besteht. Den Fischen schaden diese hitzebeständigen Gifte von auf Tang und Algen lebenden Geißeltierchen nicht.

SURGEONFISH

Surgeonfish take their name from the very sharp bony extension that protrudes from their bodies near to the tail fin. This bony plate, which is termed the ‘scalpel,’ varies in size and is used in selfdefence. Surgeonfish tend to live in and around coral reefs and primarily feed on algae. As can be seen in the ocean, surgeonfish form sizeable schools, where their colourful appearance is particularly attractive and impressive. Furthermore, eating surgeonfish flesh during algae-blooms is not advisable, since humans may be affected by ciguatera or maitotoxin poisoning. These heat-resistant toxins originate from single celled algae, so-called flagellates, which live on larger algae including tang, and do not harm fish.

 

ZWERGBARSCHE

Zwergbarsche werden nicht größer als maximal 25 cm. Sie leben räuberisch und ernähren sich von kleinen Wirbellosen, bleiben aber immer nah an den Korallenriffen, um sich jederzeit in Höhlen und Spalten zurückziehen zu können. Durch ihre auffallend bunte Färbung wären sie sonst allzu leichte Beute. Als Hermaphroditen werden nur die größeren und kräftigeren Tiere zu Männchen, die dann entweder kleine Haremsgruppen anführen oder paarweise leben. Gelaicht wird in Höhlen. Das Männchen bewacht das Gelege.

DOTTYBACKS

Dottybacks grow no larger than 25cm in size. In spite of preying on all kinds of small invertebrates, they stay close to the caves and crevices of the coral reefs, into which they can swiftly retreat if endangered. Dottybacks are remarkably colourful, but this makes them easy prey. Born as hermaphrodites, only larger and stronger fish grow into harem-controlling or pairing males. Spawn is usually attached to the rocky substrate in suitable caves, where it is protected and guarded by the male fish.

 

DRÜCKERFISCHE

Der namensgebende Drückermechanismus bezieht sich auf die ersten beiden Flossenstrahlen des Fisches, mit denen er sich nachts in engen Höhlen so verkeilen kann, dass es anderen, größeren Fischen nicht gelingt, ihn dort herauszuziehen. Die Drückerfische sind sehr dickhäutig und haben kräftige Schuppen. Außerdem können sie deutlich hörbare Geräusche machen. Die Rotzahndrückerfische bilden im AquaDom eine Kolonie, in der Paare gebildet und regelmäßig Eier gelegt werden. Von jeder Art werden mindestens zwei Fische gehalten; in kleineren Aquarien ist es besser, die Tiere einzeln zu halten.

TRIGGERFISH

The name-giving ‘trigger’mechanism utilises the first two spines of the first dorsal fin. It enables these fish to wedge themselves in between tight cavities in the rocks at night, thus making it impossible for predators to pull them out. Triggerfish skin is thick and their scales are robust. They are also capable of making clearly audible sounds. The redtoothed triggerfish form a colony in the AquaDom, in which pairing is often observed and eggs are regularly layed. There are at least two individuals of each of the following species in the AquaDom; in smaller aquariums it is advisable to keep triggerfish solitarily.

 

SONSTIGE FISCHARTEN

Korallenwächter werden auch Büschelbarsche genannt, da bei manchen Arten an den Spitzen der Stacheln der Rückenflosse kleine, haarähnliche Büschel sind. Sie sehen den Barschen ähnlich und können sich am Untergrund gut festhalten, indem sie die Flossenstrahlen der Brustflossen in Löcher und Spalten bohren. Da sie keine ausdauernden Schwimmer sind, »wachen« sie, über den Korallen stehend, an exponierter Stelle. Bewegungslos, nur mit rollenden Augen, beobachten sie das Geschehen und lauern so auf vorbeischwimmende Beute. Sie leben hauptsächlich im Indopazifik, man findet sie aber auch in allen anderen tropischen Meeren, sofern geeignete Korallenriffe vorhanden sind.

Kardinalbarsche sind sehr klein und nur in der Dämmerung und in der Nacht aktiv. Sie leben in Schwärmen. Die männlichen Tiere brüten in ihrem Maul den Nachwuchs aus.

Kaninchenfische heißen nach ihren mümmelnden Maulbewegungen beim Fressen. Sie werden bis 45 cm groß und sind mit netzähnlichen, mäandernden Mustern gezeichnet.

Soldatenfische sind nachtaktiv, tagsüber halten sie sich gruppenweise in Höhlen auf. Auffallend sind die großen Augen, die deutlich sichtbaren Schuppen und die oft rote Farbe.

Grunzer können mit ihren Schlundzähnen Laute erzeugen, die von der Schwimmblase verstärkt werden. Deshalb werden sie auch Schweinsfische genannt. Beliebter Speisefisch.

 

OTHER

Hawkfish are also referred to in German as ‘bunchbasses,’ because of the way their dorsal fin spine extensions resemble hair bunches. They are similar in appearance to the perch, a related species. They are not constant swimmers, and stick their breast-fin spines into holes and crevices in the rocky substrate for stability whilst they await prey. They are mainly encountered in the Indo-Pacific, but species can be found in all tropical seas, as long as suitable coral reefs are present.

Cardinalfish are quite small, nocturnal fish. They mainly socialize in schools. The males cater for their spawn by breeding it in their mouth-cavities until the larvae hatch.

Rabbitfish are named after the rabbit-like mouth-movements they make while feeding. They can grow to lengths of about 45cm, displaying beautiful reticulated body-patterns.

Soldierfish are a nocturnal fish family, and can be encountered in groups in cavernous stone- and reef-sections during daylight hours. They have strikingly big eyes, large scales and are coloured red.

Grunts are capable of making sounds by means of their pharyngeal teeth, amplified by the air bladder. This ability has led to these fish being referred to as `pigfish.` They are a popular fish to eat.

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